Über das Vorlesen - 11.04
Ich lass mir gern aus meinen Büchern vorlesen für deren Wahrheitsgehalt ich selbst die Verantwortung trage. Es geht um die Bücher, als deren Autor ich in Insider kreisen bekannt wurde. Ein ehrenamtlich tätiger Vorleser im Rentenalter war sehr überrascht, als er zu uns stieß. Er war daran gewöhnt, ein Buch vorzulesen, das er selbst ausgesucht hatte. Der Vorleser, wie wir ihn nennen wurde ein guter Freund. Er las aus meinem Buch , Nichts geht automatisch vor und fand das Buch nach etlichen Vorlesestunden spannend. Seine Fragen an Mutter, die stets anwesend war beantwortet sie wortgewandt und Geduldig. Die Fragen lassen sich nicht verallgemeinern. Warum lässt sich dieser Intelligente Mensch seine Bücher vorlesen? Er kann doch selbst lesen, was er mal formuliert hat. Das stimmt und stimmt auch nicht. Ich lese nämlich oberflächlich, da ich eine ganze Seite erfasse und speichere. Das Vorlesen berührt Gefühle, die ich wie einen Rucksack mit mir trage. Es waren wohl auch Gefühle die treibende Kraft für das Tagebuchschreiben, Meine Gefühle sind immer ehrlich und aufrichtig gewesen. Ich behaupte, dass es bis heute unmöglich ist meine Gefühle zu manipulieren.