Dietmar Zöller

Redundanz - 19.03.26


Redundanz

Vor langer Zeit hat mal jemand behauptet, ich sei redundant. Das stimmt. Wer mehrere meiner Bücher gelesen hat, wird zugeben, dass es viele Wiederholungen gibt. Heute habe ich gesagt: eigentlich muss man nur eins meiner Bücher lesen, um einen Eindruck vom Phänomen Autismus zu bekommen. Ich will den Begriff Redundanz nicht wegdiskutieren. Aber ich möchte den Begriff Redundanz im Hinblick auf meine Buchveröffentlichungen interpretieren. Bei allem, was ich geäußert habe, spielten die Adressaten, die ich im Visier hatte, eine außerordentliche Rolle. Mal wollte ich meiner Mutter etwas mitteilen und erklären, dann wieder hatte ich meine Betreuer (Zivis und FSJler) im Blick. Viele Texte waren aber für Fachleute gedacht, denen ich wissenschaftliche Quellen, die ich oft aus dem Englischen übersetzt hatte, vermitteln wollte. Ich hatte ja viel Zeit, mich zu informieren. Den Inhalt wissenschaftlicher Texte habe ich stets richtig und schnell erfassen können. Jemand, der im Berufsleben erfolgreich ist, hat gar nicht so viel Zeit, all die wissenschaftliche Literatur zu lesen. Fazit: Ich bin Redundant und stehe dazu.
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